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Die deutsche Einheit ist ein Werk Gottes

03. Oktober 2018 (HL-Red-RB) Sicherlich kann die "deutsche Einheit", hier die "deutsche Wiedervereinigung" als göttliche Fügung angesehen werden. Heinz Rußmann selbstverständlich, zumal diese Auffassung von einem Pastor erwartet werden kann. Da gibt es ohnehin ganz andere Vorgaben, und nicht nur im christlichen Glauben, die auf der Ebene von noch ganz anderer Bedeutung sind. So gehört zu einer W i e d e r v e r e i n i g u n g auch eine Trennung zuvor. so dass dementsprechend diese ebenfalls "ein Werk Gottes" sein könnte oder müsste. Intressant allemal, wie sich der Pastor zumindest damit auseinander setzt. Vor allem ist alles dies keine Beweisführung, wie sie etwa juristische Verfahren abverlangen. Die Vorlage "Werk Gottes" ist eben - Glaubenssache.
Auf jeden Fall aber wie regelmäßig die Gedanken Heinz Rußmanns zu Wochenenden oder - wie nun - Feiertagen. Gerne und erneut im gegenseitigen Einvernehmen ein guter Einstieg in diesen weltlichen Feiertag:
"Der Tag der deutschen Einheit am 3.Oktober ist kein kirchlicher Feiertag. "Wir können aber Gott von Herzen danken für die göttliche Fügung der deutschen Wiedervereinigung", so HL-live.de Pastor Heinz Rußmann.
Lübeck war ja die einzige Großstadt direkt an der Grenze. Wir Lübecker haben die Trennung noch aus der Nähe miterlebt. An der Grenze patroullierten danach jahrelang Soldaten. Manchmal starb ein Flüchtling aus der DDR schrecklich beim Fluchtversuch.

Unvergesslich ist für mich persönlich, dass wir wieder mal mit zwei Autos zur evangelischen Patengemeinde in Boock in bei Stettin fahren wollten. An der Grenze wurden wir wie Verbrecher durchsucht. Dann wurde uns gesagt: Warten Sie hier auf weitere Anweisungen !. Endlose Stunden vergingen, und wir hatten Angst, die Nacht im Auto verbringen zu müssen.

Auch waren wir mal unvergesslich als Jugendliche auf einer Ruder-Wanderfahrt über den Ratzeburger See im starken Sturm fast ans Ost-Ufer getrieben wurden. Wir hatten kräftige Angst, in die Minen am Ufer zu geraten. Als wir danach auf einer Schaalsee - Insel zelteten, umkurvte uns mehrfach ein Wachboot der DDR. Am Schlimmste war, dass 1962 bei der Kuba-Krise ein Atomkrieg drohte und wir Bundeswehr-Soldaten vergattert wurden, notfalls auf deutsche DDR-Soldaten zu schießen. Das Schlimmste ! Schlimm war auch, dass wir eigentlich in Lübeck die Hoffnung auf eine Wiedervereinigung der verfeindeten Staatshälften für immer aufgegeben hatten. Eher fällt unsere Grenze zu Dänemark oder Frankreich , dachten wir.

Dann tauchte unerwartet durch göttliche Fügungen in Russland der Christ Gorbatschow als Ministerpräsident und in Polen Lech Walesa und der spätere Papst Johannes Paul auf. Vor allem gab es in der DDR besonders in Leipzig mutige Demonstrationen für eine Maueröffnung . Humanisten und Christen trafen sich dazu in der Nikolai Kirche in Leipzig. Manchmal gab es dann 70.000 Demonstranten. Es erscheint wie eine göttliche Fügung im Jahre 1989, dass der Staatssekretär Schabowski ungläubig staunend und kopfschüttelnd im Fernsehen einen Zettel vorlas, dass die Grenze geöffnet werden sollte.

Eine Reisewelle setzte ein. Auch in den Gemeinderäumen der Stephanus-Gemeinde in Karlshof haben wir unsere Volksgenossen aus Ostdeutschland kurzfristig einquartiert. Ohne Krieg haben wir Deutschen uns wunderbar wiedervereinigt. Besonders können wir Christen uns freuen, dass viele Christen sich an den Friedens-Aktionen beteiligt haben. Beide Staaten haben sich inzwischen gegenseitig bereichert. Unsere Kanzlerin Angela Merkel ist Pastorentochter. Ihr Engagement für notleidende Flüchtlinge ist gewiss christlich motiviert. Und Bundespräsident Gauck war früher Pfarrer in der DDR. Ein göttliches Wunder in der Weltgeschichte ist die Wiedervereinigung, für das wir Gott nicht genug danken können. Wir leben nicht im Paradies, aber wieder als ein Volk mit relativem Wohlstand und in relativen Frieden. Ein Krieg ist jetzt zwischen uns undenkbar. Es macht Hoffnung auf viel mehr Menschenliebe in der Zukunft.

Mein großer Vordenker, wissenschaftlich erprobt in 30 Jahren Oberstufe am Johanneum, ist der katholische Theologe und Naturwissenschaftler Teilhard de Chardin. Er sieht die ganze Evolution als göttliche Heilsgeschichte und als eine Höherentwicklung zum Reich Gottes hin.

Nach der Evolution und der Stufe Höherentwicklung des Lebens bis zum Menschen, ist der vollkommene und vorbildliche Mensch Jesus auf der Erde erschienen. Jetzt ist die Erde mit hilfreicher Technik und Internet-Verbindung umhüllt. Aber Jesus engagiert sich jetzt und in Zukunft durch seine Sphäre, seinen Einflussbereich und durch das Reich Gottes zu einer Umhüllung der Erde mit Menschenliebe bis zur Vollendung.

Die deutsche Wiedervereinigung ist so ein Zuwachs an Humanität und Frieden auch durch Jesus.

Weiter geht es darum, sich für den Frieden und die Verständigung zwischen verfeindeten Völkern und Menschen einzusetzen auf dem Erdball.

Gott segne unser Volk und fördere den Frieden unter uns und in der Welt durch Jesu Geist!
Einen frohen Feiertag wünscht HL-live-Pastor Rußmann heinzrussmann@yahoo.de

Mein theologisches Testament: Die Stufen der Evolution nach Teilhard de Chardin - Heinz Rußmann, gab es übliche drei Jahre lang bei Wikipedia. Unter der oben genannten Mailadresse kann man den 18-seitigen Text kostenlos anfordern. Eine neue und vertiefte Sicht unserer Welt.“

Entstehung der Welt bis hin zum Weltgeschehen zu begreifen bzw. dabei zwischen dem, wofür Gott steht und dem, was über den "Entscheidungs-Freiraum" des Menschen ausgelöst wird, zu entscheiden, dürfte uns weder zustehen noch überhaupt möglich sein. Umso mehr sollten wir uns auf das konzentrieren und einhalten, was uns das Neue Testament und damit die Lehre Jesu Christus eröffnet. Das gegenseitige wie auch sich selbst angetragene Gutverhalten sind nunmal die wohl einzige Möglichkeit, die Welt besser zu machen und Frieden zu schaffen.

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