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Agentur für Arbeit Lübeck

Kultur Wissenschaft Ausbildung

Leuphana Feriencamp - Absolventen erhielten ihre Zertifikate

11. Oktober 2016 (HL-Red-RB) Auch in diesem Jahr haben 34 Jugendliche von Gemeinschaftsschulen in Lübeck haben die Sommerferien genutzt, um im Feriencamp der Leuphana Sommerakademie auf dem Scheersberg an ihren Schwächen in schulischen Fächern und an ihrem Auftreten arbeiten, ihre Stärken entdecken sich intensiv mit ihrer beruflichen Zukunft auseinanderzusetzen sowie Bewerbungsgespräche mit Lübecker Firmen zu führen. Ziel der Leuphana Sommerakademie ist es damit, eine individuelle Berufsorientierung zu bieten und Kompetenzen zu stärken, um den jungen Menschen bessere Chancen für ihren Übergang in das Arbeitsleben zu gewähren. Nahziel damit, die Schüler fit für die Ausbildung zu machen. Die Vorbereitung auf Bewerbungsverfahren und Berufseinstieg stärkt das Selbstvertrauen und bringt Klarheit in viele Zukunftspläne.
Das Sommercamp und darüber hinaus die anschließende Nachbetreuung während des ganzen 9. Schuljahres verbessert die Zukunftsperspektive der Schüler, verringert das Risiko von Arbeitslosigkeit und erhöht die Chancen auf eine Ausbildung direkt nach der Schule. Auch der Nachweis über die Teilnahme an einer solchen Maßnahme dürfte bei zukünftigen Bewerbungen durchaus von Bedeutung sein. Denn wenn sich auch der Ausbildungsmarkt im Angebot erheblich verbessert hat und zumindest in gewissen Teilbereichen wahrscheinlich dem nicht nachgekommen werden kann, wird dies den Anspruch auf gute schulische Vorbildung kaum schmälern. Bewerbungen auf bestimmte Ausbildungsplätze werden auch weiterhin von guter Vorbildung abhängen. So hat auch, vorweg genommen, auch in diesem Jahr das Feriencamp ergeben, dass dieses nicht nur Leistungen verbessern konnte, sondern Stärken erkannt wurden, die sonst selbst die Absolventinnen und Absolventen nicht erwartet oder in sich auch nicht vermutet wurden.
Die Sommerakademie für Lübecker Schüler haben die Michael-Haukohl-Stiftung, die Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck, die Margot und Jürgen Wessel Stiftung sowie die Agentur für Arbeit Lübeck ermöglicht. Dank dieses Engagements für den Nachwuchs der Region ist das besagte Angebot, das neben dem dreiwöchigen Sommercamp auch eine weitere intensive Begleitung im 9. Schuljahr umfasst, für die Teilnehmer kostenlos.

Zur Übergabe der Zertifikate hatte Leuphana in den Festsaal der GEMEINNÜTZIGEN eingeladen. Prof. Dr. Kurt Czerwenka, Akademischer Leiter der Leuphana Sommerakademie, begrüßte das Auditorium und erklärte sich gemeinsam mit seiner Projekleiterin Maren Voßhage-Zehnder wie auch dem gesamten Team erneut begeistert vom Lübecker Feriencamp. Denn auch in diesem Jahr haben sie beide, wie sie erklärten, erneut eine hervorragende Zusammenarbeit aller am Projekt Beteiligten erleben können. Vor allem gerade bewundernswert in dieser Stadt das bürgerliche Engagement, das sich durch die Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck, die Michael-Haukohl-Stiftung und die Margot und Jürgen Wessel Stiftung, denen er seinen besonderen Dank aussprach, gezeigt hat. Ebenso der Agentur für Arbeit für die hervorragende Förderung und Unterstützung.

Den Absolventinnen und Absolventen gratulierte er für deren Bereitschaft, statt die Sommerferien zu genießen, sich der Aufgabe des Camps gestellt haben, zu wissen, dass dort in völlig anderer Form als in der Schule - neben weiterer und vor allem individueller Vermittlung von Wissen - eigene Schwächen und Stärken ermittelt und daran gearbeitet wird. Vor allem nicht erwartete Stärken zur eigenen Überraschung zu erkennen und diese auszubauen, selbstbewusst zu werden und über gewonnene Wertschätzung sicher auftreten zu können. Der besondere Wert dieses individuell ausgeführten Zertifikats kann dieses durchaus von großem Vorteil sein: Der Bewerbung beigefügt erkennt der Arbeitgeber das Engagement, an sich selbst mit diesem Engagement gearbeitet zu haben, so Prof. Dr. Kurt Czerwenka.
Er gratulierten allen, vom Projekt- , dem Campteam bis zu den Absolventinnen und Absolventen zu dem hervorragenden Ergebnis.

Nach den ebenfalls anerkennenden Worten Bürgermeister Bernd Saxe, der eigens gekommen war um zu gratulieren, betonte Kathleen Wieczorek, Geschäftsführerin Operativ in der Agentur für Arbeit Lübeck, dass sich die Aufgaben der Arbeitsagenturen keinesfalls auf die Betreuung von Arbeitslosen beschränke. Dazu gehören beispielsweise über die eigentliche Berufsberatung hinaus Veranstaltungen und Messen, in denen berufsvorbereitend eingegangen wird. Dieses Feriencamp jedoch wird vor allem deswegen besonders gerne gefördert, weil es noch während der Schulzeit stattfindet und damit sogar vor späterer Arbeitslosigkeit bewahren kann. Dies, weil das eigene Erkennen um Selbstbewusstsein und nicht nur Leistungsfähigkeiten, sondern auch -bereitschaft gestärkt werden. Auch dann unbedingt weiter Mut zu haben, wenn einmal etwas nicht so gelingt, wie es eigentlich gewünscht, aber nicht eingetreten war.

In ihrem Rückblick ging Projektleiterin Maren Voßhage-Zehnder, die selbst Grundschuljahre in Lübeck verbracht hat, auf die "Entstehung" der Idee, ein Leuphana Feriencamp auch für Lübeck anzubieten, ein. Sie erinnerte sich gerne daran, dass Michael Haukohl und sie sich sogleich nach einem Telefonanruf zu einem ersten Gespräch getroffen hatten. Von Leuphana zuvor erfahren, war er davon einfach begeistert. Nach dem Gespräch war nicht nur sie sofort bereit, sich für Lübeck einzusetzen, und dies erfolgreich, wie nun festzustellen, zumal nun erneut in diesem Jahr, auch Michael Haukohl fand sehr schnell einen Unterstützerkreis wie die beiden Stiftungen und die Agentur für Arbeit.

Nicht zu unterschätzen das große Engagement des Leuphana - Teams bei der Akquise der Schülerinnen und Schüler in den Lübecker Schulen. Eine gewisse „Auszeichnung“ schon da derer, die für die Teilnahme am Feriencamp auswählt worden waren. Oftmals sei es absolut nicht einfach gewesen, so die Projektleiterin, sich auf das Teilnahme-Soll beschränken zu müssen. Sie hätten es gerne im Wissen um die guten Erfolge vielen weiteren Schülerinnen und Schülern gegönnt.

Sie sprach von einem letztlich "24 - Stunden Tag" der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Scheersberg, denn die Bandbreite der "Angebote" beschränkte sich keineswegs auf schulische Fächer, sondern beinhaltete viele andere "Module" wie das Einstudieren eines Musicals. In einem Bilderbogen, aus dem ein paar Fotos hier gezeigt werden, verblüffte der Rückwärtssalto eines der Teilnehmer von der Bühne ins Parkett. So kann sich dem Beobachter die Frage stellen, welche Talente durch das Leuphana-Team eigentlich nicht irgendwie zu Tage gebracht worden sind.

Die Zertifikate übrigens, von jeder und jedem Einzelnen des Campteams für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer beigetragen und letztlich vom engeren Team um die Projektleiterin abgefasst, wurden schließlich bei der Übergabe "angedeutet" vorgetragen. Dabei wurde die Entwicklung jeweils von Beginn der Teilnahme bis zum Abschluss angesprochen. Die Reaktion im "Publikum", darin auch zahlreiche Begleitung, zeigte, dass auch diese Zertifizierten zu einer besonders engen Gemeinschaft zusammengewachsen sind.

Das enge Miteinander nach dem offiziellen Teil der Zertifikats-Aushändigung zeigt beim gemeinsamer Ausklang des Abends beeindruckend, dass damit kein Auseinandergehen zu erwarten ist. Hier sind Freundschaften entstanden, die sicherlich weiter gepflegt werden. Zumal auch die weitere intensive Begleitung im 9. Schuljahr durch Leuphana dazu Gelegenheit geben dürfte.

Lübeck-TeaTime hat auch in diesem Jahr an der Feierstunden teilgenommen und stellt folgenden Bilderbogen vor:































Fotos © Reinhard Bartsch, Lübeck
Fotos 1, 10, 11 und 12 aus Leuphana-Bildprojektion

Quelle:
Leuphana/Red.

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