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Agentur für Arbeit Lübeck

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Mildes Wetter lässt Arbeitslosigkeit schmelzen

01. März 2019 (HL-Red-RB) Ausbildung klarmachen: Veranstaltungen im Rahmen der Woche der Ausbildung unter http://dasbringtmichweiter.de/ausbildungklarmachen/ nutzen
Nachholen des Berufsabschlusses lohnt sich auch für Erwachsene:
Im Bezirk der Arbeitsagentur Lübeck, der die Hansestadt Lübeck und den Kreis Ostholstein umfasst, waren im Februar 2019 weniger Frauen und Männer von Arbeitslosigkeit betroffen als im Vormonat und im Vorjahr.

„Das milde Wetter sorgt dafür, dass in witterungsabhängigen Berufen die Arbeit fortgesetzt beziehungsweise früher wieder aufgenommen werden konnte. Die saisonbedingten Arbeitslosmeldungen sind zurückgegangen, während mehr Arbeitsuchende wieder einen Job fanden. Lediglich bei Jüngeren unter 25 Jahren gab es mehr Meldungen. Das hängt mit dem Ende der dreieinhalb- oder zweieinhalbjährigen Ausbildungszeit zusammen. Aus den unterschiedlichsten Gründen wurden die jungen Leute nicht übernommen. Diese Gruppe ist erfahrungsgemäß nur kurz arbeitslos, da zahlreiche Betriebe die Chance nutzen, sich diese frisch ausgelernten Fachkräfte zu sichern“, erklärt Markus Dusch, Vorsitzender der Geschäftsführung in der Agentur für Arbeit Lübeck.


Markus Dusch

„Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist immer noch der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosenquote ist bei Ungelernten mehr als fünfmal so hoch wie bei Menschen mit einer Berufsausbildung. Uns wurden bereits mehr als 3.100 Ausbildungsstellen zur Besetzung angeboten. Nutzen Sie die zahlreichen Aktivitäten in der Woche der Ausbildung und informieren Sie sich zu den guten Möglichkeiten. Auf der Internetseite http://dasbringtmichweiter.de/ausbildungklarmachen/ finden Sie die Aktionen in Ihrer Umgebung“, wirbt Dusch bei Schulabgängern.
„Bei rund 80 Prozent der gemeldeten Stellen werden Fachkräfte gesucht. Auch später im Leben lohnt es sich, nochmal die Schulbank zu drücken. Trauen Sie sich Neues zu und holen Sie Ihren Berufsabschluss nach. Wir unterstützen Sie dabei. Lassen Sie sich in der Agentur für Arbeit beziehungsweise im Jobcenter zu den Möglichkeiten beraten“, empfehlt Dusch.

Insgesamt waren in Lübeck und Ostholstein 15.320 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 232 (1,5 Prozent) weniger als im Vormonat und 1.128 (6,9 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat. Weniger Arbeitslose gab es zuletzt in einem Februarmonat 1981. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen ging im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 7,0 Prozent zurück (Vorjahr 7,6 Prozent). Im Februar 2019 wurden 1.109 Stellen neu zur Besetzung angeboten, 138 oder 14,2 Prozent mehr als im Vormonat und 91 oder 7,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Bei 4.171 Stellen wurden Ende des Monats noch Arbeitskräfte gesucht, 98 oder 2,3 Prozent weniger als im Februar 2018. Insbesondere im Hotel- und Gastgewerbe, Handel, aber auch im Gesundheits- und Sozialwesen, verarbeitenden Gewerbe, Baugewerbe oder in der Arbeitnehmerüberlassung bieten sich Einstiegschancen für Arbeitsuchende.

Im Rechtskreis SGB III (Betreuung durch die Agentur für Arbeit) lag die Zahl der Arbeitslosen bei 5.900, das sind 14 (0,2 Prozent) weniger als im Vormonat und 187 (3,1 Prozent) weniger als im Vorjahr. Die anteilige SGB IIIArbeitslosenquote lag bei 2,7 Prozent.
Im Rechtskreis SGB II (Betreuung durch das Jobcenter) gab es 9.420 Arbeitslose. Das ist ein Minus von 218 (2,3 Prozent) gegenüber Januar 2019. Im Vergleich zum Februar 2018 ging die Arbeitslosigkeit um 941 (9,1 Prozent) zurück. Die anteilige SGB IIArbeitslosenquote betrug 4,3 Prozent.

Quelle:
Agentur für Arbeit Lübeck
www.arbeitsagentur.de

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